Leichtathletik: Jalloh – mit Bestleistung zum Landestitel

Souverän wurde Sarah Jalloh bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Mainz ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann den Dreisprung der Frauen. Dabei war die Freude riesengroß, als sie in ihrem 2. Versuch ihre bisherige Bestleistung auf sehr gute 11,48 m steigerte, 37 cm weiter als bisher, die von ihr und ihrem Trainer anvisierten 11,30 m wurden deutlich übertroffen. Keine einzige der 6 Konkurrenten schaffte noch die 11 m-Grenze.

Sarah verbesserte damit ihren eigenen Vereinsrekord und verzichtete auf die letzten Sprünge, die noch nach einer Gewitterunterbrechung durchgeführt wurden.

Über 100 m qualifizierte sie sich aus 5 Vorläufen für das B-Finale, wurde hier 4. in 12,99 sek.

Für den 2. Höhepunkt aus Grünstadter Sicht sorgte die 4 x 100m-Staffel der StG Unterhaardt mit Aragon Matsuura (TSV Freinsheim) sowie Paul Kronemayer, Carlo Deuker und Theo Ruckert (alle TSG Grünstadt). Auf der ungünstigen Außenbahn konnten die U-18-Jungs dem glasklaren Favoriten ABC-Ludwigshafen läuferisch lange gegenhalten, sicherten sich letztendlich mit deutlichem Vorsprung den 2. Platz, noch vor so starken Teams wie unter anderem die LG Sieg und LG Rhein-Wied. Dabei waren die Unterhaardter die einzige Staffel mit ausschließlich Läufern des jüngeren Jahrganges. Ihre Bestzeit steigerten sie auf sehr gute 45,80 sek, bei den Wechseln besteht noch Verbesserungspotential.

Die drei Erstplazierten von links: Unterhaardt, ABC Lu, Rhein-Wied

Carlo Deuker, U-18, platzierte sich über 110 m-Hürden bei 2 Zeitendläufen auf den insgesamten 7. Platz, wobei er gleich zweimal stark benachteiligt wurde. Zuerst ließ er sich von einem klaren Fehlstart des neben ihm laufenden Konkurrenten – der nicht zurückgeschossen wurde! – beim Start irritieren, danach blieb genau dieser Konkurrent an der 8. Hürde hängen und verschob dabei auch Carlo’s Hürde um gut 30 cm. Carlo musste dadurch seinen Rhythmus blitzschnell anpassen, kam aus dem Tritt und trudelte in für ihn inakzeptablen 16,05 sek ins Ziel.

Neben der immer wieder recht großzügig ausgelegten Fehlstartregel gab es für die Startrichter ein weiteres Malheur, denn durch die beiden Gewitter wurde die Startpistole lahmgelegt, was zu einer Unterbrechung bei den Läufen um 65 Minuten führte.