(Saarbrücken, 11.1.2026)
Beim international besetzten Hallenmeeting machte Carlo Deuker, U-18, mit dem weiter, mit dem er letztes Jahr aufgehört hat: Jeden Wettkampf eine Bestleistung aufzustellen.
Diesmal waren das die 200 m, bei denen er sich um 0,72 Sek. auf 24,98 Sek. steigerte. Damit wurde er in der Gesamtwertung aller fünf Zeitläufe 7., in seinem jüngeren Jahrgang war er sogar der Drittbeste.
„Es geht noch mehr“, sagte er spontan nach dem Lauf zu seinem Trainer. Er meinte damit, dass er auf der ungünstigen Innenbahn 2 am Start eine enge Kurve laufen musste, was ihn in der Anfangsbeschleunigung behinderte.
Bereits vorher hakte er die Quali zur Süddeutschen Meisterschaft ab. Beim Hürdenlauf lief er erstmals über die höheren Hürden der U-18 von 0,91 cm, sprintete in sehr guten 8,94 sek als Dritter ins Ziel, unterbot deutlich die geforderte Quali zur „Süddeutschen“ von 9,30 sek.
Theo Ruckert, M-15, kam beim Weitsprung und 60 m dicht an seine Bestleistungen heran. Er sprintete 8,20 sek., wurde damit 8. und sprang 4,95 m weit, Platz 6.
Sarah Jalloh verzichtete nach leichten Schmerzen beim Einlaufen als Vorsichtsmaßnahme auf den Wettkampf. Paul Kronemayer wurde nach einer höchst fragwürdigen Entscheidung der saarländischen Kampfrichter über 60 m disqualifiziert. Die Kampfrichter waren sich nach einem Fehlstart eines anderen Athleten uneins und entschieden sich letztendlich, Paul den Fehlstart anzukreiden, obwohl dessen Nebenmann deutlich früher aus den Startblöcken lief. Sarah und Paul hätten große Chancen gehabt, ebenfalls auf das Podium zu kommen.