Leichtathletik: Schlepütz – Mit einem Sprung an die RLP-Spitze

(Limburgerhof, 9.10.2021)

 Mit unterschiedlichen Zielen startete eine kleine Leichtathletikgruppe beim Sportfest in Limburgerhof. Während Julian Schlepütz nach 5 monatiger, verletzungsbedingter Wettkampfpause seinen Körper testete, strebte Merle Brammert-Schröder zu Bestleistungen zum Saisonschluss und schließlich sollte Julian Schreiner für seinen Trainer seine Grundschnelligkeit testen. Das Ergebnis waren 5 Siege und nochmals 2 Bestleistungen.

Julian Schlepütz wählte die Vorsichtsmaßnahme, verzichtete auf den Sprint und nahm nur beim Weitsprung teil. Und hier mit einer Kampfansage an die rheinland-pfälzische Konkurrenz.

Beim 2. Versuch katapultierte sich der 18jährige auf 6,54 m. Dabei lief er mit verkürztem Anlauf an und sprang auch noch vor dem Brett ab! Damit setzte sich Julian an die Spitze der diesjährigen rheinlandpfälzischen Bestenliste und belegt jetzt einen Platz in der erweiterten deutschen Bestenliste – mit nur einem einzigen Wettkampf!

Weitere Siege steuerte die 16jährige Merle Brammert-Schröder bei. Sie sprang dabei 4,65 m weit, lief die 100 min in 13,69 sek. In Anbetracht des schon heftigen Gegenwindes ( 2,1 m/sek ) ist ihre Zeit höher einzuschätzen als ihre bisherige Bestzeit von 13,55 sek bei leichtem Rückenwand. Merle sicherte ihren Sieg mit starken letzten 50 m, die 200 m dürften ihre Zukunftsstrecke werden.

Bei vielen Wettkämpfen in diesem Jahr versuchte sie vergeblich ihren ersten 10-Meter-Stoß. In Limburgerhof war es soweit. Der erste Versuch mit 9,98 m war schon Bestleistung, danach mit 10,04 m erstmals über 10 Meter. Weiter ging das “Steigerungsstoßen” über 10,20 m auf finale 10,45 m, damit schraubte sie ihre Bestleistung um mehr als einen halben Meter hoch.

Nichts anbrennen ließ auch Julian Schreiner über 800 m. Bei einem schnellen Tempolauf hängte er sich an den Tempomacher und setzte sich nach eindrucksvollem 120m-Endspurt deutlich von seinen Konkurrenten ab. Seine Siegeszeit: starke 2:27,25 min, nur um etwa eine Sekunde hinter seiner Bestzeit. Schon vorher zeigte er über 75 m seine verbesserte Grundschnelligkeit und sprintete auf den 3. Platz in 10,79 sek, der Trainer war zufrieden.

Dirk Karl startet in die Halbmarathon-Saison

Flott unterwegs bei 2 Halbmarathons mit heftigen Steigungen war Dirk Karl. Im fränkischen Oberschwarzach wurde er beim Panorama-Halbmarathon ebenso 4. bei den M-50 (1:40,09 Std) wie in Carlsberg beim Base-Trail-Halbmarathon (1:51,11 Std). Beide Läufe wiesen 450 Höhenmeter auf.