Leichtathletik: Holpriger Leistungstest

(Ludwigshafen, 10.12.2018)

Das Nationale Sportfest in Ludwigshafen war als Leistungstest vorgesehen, nachdem die Leichtathleten der TSG seit September kein bzw nur ein Techniktraining absolvierten.

Ohne Verletzung verlief bisher die Vorbereitung, beim Wettkampf erwischte es gleich mehrere Sportler. Bei Julian Schlepütz, der erstmals die 200 m laufen wollte, verkrampfte sich beim Einlaufen die Oberschenkelmuskulatur, er ging nicht an den Start.

Ebenfalls beim Einlaufen zerrte es bei Anna Gehrmann, sie musste auf den Weitsprung verzichten und wurde mit verhaltenen Standstößen 3. mit der Kugel mit 9,33 m.

Milan Wörz, M-12, sprang noch 4,42 m weit (5. Platz), verletzte sich aber beim Springen und konnte die 60 m nicht mehr laufen.

Und nicht zuletzt ging Josefine Klett nach der starken Belastung Sport-LK und Training nachmittags geschwächt an den Start, nachdem sie vormittags noch als Kampfrichter geholfen hat.

Die Kraft reichte noch zu einem 10,36 m-Stoß mit der Kugel (2. Platz), beim Weitsprung jedoch wurde der Anlauf immer langsamer und es blieb der 8. Platz mit für sie enttäuschenden 4,35 m.

Doch es gab auch positive Ergebnisse, auch persönliche Bestleistungen. So wurde Nicolai Wörz bei den M-15 über 60 m in Bestzeit von 8,05 sek Dritter, belegte beim Weitsprung mit 5,09 m den 2. Platz und beim Kugelstoßen, ebenfalls mit Bestweite von 8,96 m den 5. Platz.

Die Mehrkämpferin Sarah Pfetsch, W-13, plazierte sich ebenfalls mehrfach. Über 60 m steigerte sie sich dabei auf 9,04 sek (7.Platz), mit der Kugel (8,58 m) wurde sie 2. und beim Weitsprung mit 4,58 m 3.

Überzeugend auch Sarah Jalloh, W-12. In einem sehr großen Teilnehmerfeld steigerte sie sich über 60 m auf 8,74 m (4. Platz), in der Weitsprunggrube landete sie bei 4,23 m (5. Platz).

Bestzeit über 60 m lief auch Helena Scharffenberger mit 9,21 m. Weiterhin gab es noch zwei 5. Plätze beim Kugelstoßen, wo sich Elena Kaiser, W-14, über 7,03 m und Max Rompf, M-13, über 7,36 m freuten.

Immer mehr Kampfrichter von der TSG Grünstadt arbeiten inzwischen für den Verband und sorgen für einen reibungslosen Wettkampfablauf. In Ludwigshafen waren gleich 6 im Einsatz, mehr als 20 Prozent aller eingesetzten Kampfrichter.